Helicobacter pylori Schnelltest - Verdauung, Gastritis, Magengesundheit

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Helicobacter pylori Selbsttest zur Eigenanwendung

Der Helicobacter pylori-Schnelltest dient dem Nachweis von Antikörpern gegen H. pylori in einer Blutprobe aus der Fingerspitze.

DIE BOX ENTHÄLT ALLES, WAS ZUR DURCHFÜHRUNG DES TESTS BENÖTIGT WIRD:

1 Testkassette
1 Plastikpipette
1 Tropffläschchen mit 1 mL Verdünnungsmittel
1 sterile Lanzette zur Blutprobenentnahme
1 Gebrauchsanweisung

 

Fragen und Antworten rund um den Erreger Helicobacter pylori (H. pylori)

Was ist H. pylori? Was bedeutet es, eine H. pylori-Infektion zu haben? Wann sollte man einen H. pylori-Schnelltest machen?

 

Was ist Helicobacter pylori?

Helicobacter pylori (kurz: H. pylori) ist ein Bakterium, das sich an der Magenschleimhaut und im Darm ansiedeln kann. Experten gehen davon aus, dass etwa jeder Zweite das Bakterium in sich trägt. H. pylori Bakterien werden von Mensch zu Mensch übertragen, die genaue Art der Übertragung ist noch nicht ganz geklärt. Meist erfolgt die Infektion bereits im Kindesalter durch engen Kontakt innerhalb der Familie, im Erwachsenenalter ist die Ansteckungsgefahr gering. Ohne Beschwerden ist eine H. pylori-Infektion normalerweise harmlos und muss nicht behandelt werden. Unter bestimmten Umständen, zum Beispiel bei einer Entzündung der Magenschleimhaut, einem Magengeschwür, einem Dünndarmgeschwür oder auch bei einer Dauerbehandlung mit Medikamenten, kann ein Arzt eine Behandlung gegen H. pylori empfehlen.

Wie funktioniert der H. pylori-Schnelltest?

Der Helicobacter pylori Test ist ein hochspezifischer, leicht anwendbarer, immunologischer Schnelltest zum Nachweis von Antikörpern gegen H. pylori in Vollblutproben aus der Fingerbeere.

Sobald eine Infektion mit H. pylori vorliegt, bildet das Immunsystem unseres Körpers spezifische Antikörper gegen die Bakterien. Diese zirkulierenden Antikörper sind in der Lage, Bakterien zu erkennen und sie für das Immunsystem zu markieren. Der H. pylori Schnelltest erkennt spezifisch diese Antikörper im Blut und weist dadurch die Anwesenheit der Bakterien nach. Dafür piekst man sich mit dem mitgelieferten Stechinstrument, einer sogenannten Lanzette, in die Fingerspitze. Das Blut wird auf die Testkassette getropft und anschließend noch die Verdünnungslösung zugegeben. Schon nach 10 Minuten wird das Ergebnis angezeigt. Bei einer vorliegenden H. pylori-Infektion (positives Testergebnis) werden zwei Striche angezeigt, liegt keine Infektion vor (negatives Testergebnis) wird nur ein Strich angezeigt – ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie in der Gebrauchsanweisung.

Wann sollte man einen H. pylori Schnelltest machen?

Eine Infektion mit H. pylori kann zu einer dauerhaften Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) führen. Übermäßige Produktion von Magensäure – hervorgerufen durch die Bakterien – schädigt die Magenschleimhaut weiter. Anzeichen einer H. pylori-Infektion können anhaltendes Völlegefühl, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Aufstoßen, Appetitlosigkeit und Mundgeruch sein. Bei diesen Symptomen kann ein H. pylori-Schnelltest sinnvoll sein, ebenso zur Erfolgskontrolle nach der Therapie (frühestens nach 6 Wochen).

 

Untersuchungsmöglichkeiten, um Helicobacter pylori nachzuweisen:

Um eine Infektion mit Helicobacter pylori nachzuweisen, stehen mehrere Verfahren zur Verfügung. Die Unterschiede liegen in der Genauigkeit, dem Aufwand und den Risiken, sodass Sie am besten mit Ihrem Arzt gemeinsam entscheiden, welches für Sie das Geeignetste ist.

Am häufigsten wird eine Magenspiegelung durchgeführt. Dabei wird ein biegsamer Schlauch über die Speiseröhre in den Magen eingeführt, wobei der Arzt mit einer kleinen Zange etwas Magengewebe für eine Untersuchung entnehmen kann. So können der Schweregrad der Entzündung sowie mögliche besorgniserregende Veränderungen beurteilt werden. Bei dieser Methode treten jedoch bei rund einem von 1.000 Untersuchten Komplikationen wie beispielsweise Herzkreislaufbeschwerden oder Blutungen auf.

Neben dem Goldstandard Magenspiegelung kann Helicobacter pylori auch aus der Atemluft durch eine Laboranalyse oder im Stuhl  völlig ohne Risiko nachgewiesen werden.

Weitere Hinweisgeber sind etwa Ultraschalluntersuchungen des Bauches – eine Zusammenfassung:

  • Magenspiegelung (Untersuchung der Magenschleimhaut mithilfe einer Kamera)
  • Atemtest (nach Trinken einer speziellen Lösung kann Helicobacter pylori im Magen nachweisen)
  • Stuhltest (kann Untersuchung ergänzen und Diagnose bestätigen, Nachweis von Antikörpern)
  • Ultraschalluntersuchung des Bauchs (kann körperliche Ursachen für die Beschwerden ausschließen)

Eine weitere Möglichkeit, H. pylori zuverlässig nachzuweisen, ist ein Schnelltest. In einer kleinen Blutprobe aus dem Finger können Antikörper gegen H. pylori nachgewiesen und damit die Auseinandersetzung des Körpers mit dem Bakterium angezeigt werden. Unseren Schnelltest können Sie durchführen, wann und wo Sie wollen– ohne Arzttermin und Wartezeiten. Die Testdurchführung ist schnell und unkompliziert und Sie erhalten bereits innerhalb von 10 Minuten Ihr persönliches Ergebnis. Der Test dient als erster Hinweisgeber. Bei einem positiven Ergebnis sollten Sie sich unbedingt mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen.

 

Was kann ich tun um einer H. pylori-Infektion vorzubeugen?

Je gesünder die Magenschleimhaut ist, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion mit Helicobacter pylori. Die Magenschleimhaut sollte also möglichst geschont werden. Es gilt Folgendes zu vermeiden:

  • Heiße und scharfe Speisen
  • Kaffee und Alkohol
  • Stress
  • Schmerzmittel
  • Zigaretten

Was sind die möglichen Folgen einer H. pylori-Infektion?

Eine Infektion mit H. pylori kann zu einer dauerhaften Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis) führen. Die Bakterien verstärken in diesem Fall zusätzlich die Bildung der Magensäure, was zu einer weiteren Beschädigung der Schleimhaut führt. Das löst unter anderem Beschwerden wie Völlegefühl, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Aufstoßen oder Appetitlosigkeit aus. Eine leichte Magenschleimhautentzündung kann aber auch symptomfrei bleiben. 1 bis 2 von 10 Menschen mit einer dauerhaften H. pylori-Infektion entwickeln jedoch ein Geschwür des Magens oder des Zwölffingerdarms. Im schlimmsten Fall kommt es dadurch zu Blutungen oder einem Magen- oder Darmdurchbruch. In seltenen Fällen kann auch Magenkrebs entstehen. Daher sollten Beschwerden unabhängig von einem Testergebnis immer mit einem Arzt abgeklärt werden.

Wie wird eine H. pylori-Infektion behandelt?

Der Großteil der H. pylori-Infizierten hat keine Probleme. Solange der Verlauf harmlos ist, muss nicht zwingend eine Behandlung erfolgen. Dennoch sollten Sie mit Ihrem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten sprechen.

In folgenden Fällen sollte die Infektion behandelt werden:

  • Geschwür des Magens oder Zwölffingerdarms
  • vor Dauerbehandlung mit Medikamenten, die den Magen reizen wie ASS oder Ibuprofen, und bereits früherem Magen-Darm-Geschwür oder -Blutung
  • bestimmten Entzündungen der Magenschleimhaut
  • Personen mit erhöhtem Risiko für Magenkrebs

Eine Helicobacter pylori-Infektion kann man gut mit Medikamenten behandeln. Bei der Therapie werden üblicherweise Antibiotika für einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen verabreicht. Zusätzlich wird noch ein Protonenpumpenhemmer zum Magenschutz und ein Probiotikum zur Unterstützung der Darmflora eingenommen.

Die genaue Therapie wird nach eingehender Untersuchung von einem Arzt festgelegt. Dieser sollte auch einige Wochen nach Ende der Therapie nochmal kontrollieren, ob diese wirksam war, da Helicobacter-Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika sind.

Bei 55-90 von 100 Patienten ist die Behandlung erfolgreich. Sollten dennoch weiterhin Bakterien nachgewiesen werden, müssen andere Wirkstoffe miteinander kombiniert werden.

Bei 10-25 von 100 Patienten verursachen die Medikamente Symptome wie Übelkeit, Blähungen oder Durchfall. Besprechen Sie sich daher vorher mit Ihrem Arzt.

Zu einer „natürlichen“ Behandlung gehören Lebensmittel wie Brokkoli, Knoblauch, Ingwer, Zitrusfrüchte oder Zwiebeln, die Bakterien reduzieren können. Bei dieser Art von Behandlung, sprich ohne die Einnahme von Antibiotika, kann man den Magenkeim jedoch nicht ganz loswerden. Dadurch flammt die Entzündung immer wieder auf und schadet der Schleimhaut auf längere Zeit.

 

Text erstellt von Dr. J. Greindl-Junghans

 

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Art.Nr. 262071DE
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Marke self-diagnostics
EAN 4250387356160
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