Häufig gestellte Fragen über Drogenschnelltest


1.    Wozu führt man einen Drogenschnelltest durch?

Ein Drogenschnelltest kann einen Anfangsverdacht auf Drogenkonsum verifizieren.


2.    Kann ich einen Drogenschnelltest Zuhause durchführen?

Ja. Drug-Detect Drogenschnelltests können einfach und bequem Zuhause durchgeführt werden. Bitte lesen Sie die zugehörige Packungsbeilage bevor Sie den Test durchführen.


3.    Wie sicher sind die Ergebnisse eines Drogenschnelltests?

Sehr sicher. Die Ergebnisse erzielen bis zu 99% Übereinstimmung mit GC/MS , der Referenzmethode zur Bestätigung im Labor.


4.    Ist das Ergebnis eines Drogenschnelltests gerichtlich verwertbar?

Nein. Positive Testergebnisse sollten durch eine Laboruntersuchung der gleichen Probe bestätigt werden.


5.    Welche Drogenschnellteste gibt es?

Es gibt Drogenschnellteste für Urinproben, Speichelproben und Blutproben. Zur Durchführung werden jeweils geringe Mengen an Probenmaterial benötigt.


6.    Wie lange dauert ein Drogenschnelltest?

Je nach Test (Urintest, Speicheltest, Bluttest) können die Ergebnisse nach 5-10 Minuten abgelesen werden. Lesen Sie im dazu immer sorgfältig die jeweilige Packungsbeilage.


7.    Was ist der Cut-off bei Drogenschnelltests?

Der Cut-off beschreibt die Entscheidungsgrenze ab welcher ein Drogenschnelltest in der Ergebnisauswertung von negativ zu positiv wechselt. Ist die Drogenkonzentration im Probenmaterial unterhalb der Entscheidungsgrenze (Cut-off) oder es ist keine Droge vorhanden, zeigt der Test ein negatives Testergebnis an. Überschreitet die Drogenkonzentration im Probenmaterial diese Entscheidungsgrenze, zeigt der Test ein positives Ergebnis an. Der Cut-off eines Drogentests wird in ng/ml angegeben.

8. Warum gibt es unterschiedliche Cut-off Werte?

Durch die hohe Empfindlichkeit heutiger Drogenschnelltests wird in der Analytik von Betäubungsmitteln ein Grenzwert (Cut-off) festgelegt. Dieser ist so gewählt, dass zufällige Kontaminationen wie zum Beispiel Passivrauchen einer Cannabiszigarette oder das Berühren von Drogen-kontaminierten Geldscheinen, nicht zu einem positiven Ergebnis führen. Je nach Einsatzgebiet eines Tests, kann der Cut-off für die gleiche Substanz unterschiedlich gewählt sein. Im Straßenverkehr liegt der Cut-off für Cannabis (THC), ab dem man mit Sanktionen rechnen müsste, bei gerade mal 1 ng/mL. Bei einem normalen Drogenscreening liegt der Cut-off mit 50 ng/mL sehr viel höher. Je nach Anwendung und Probenmaterial kann der Cut-off also variieren.


9.    Wie oft kann ich einen Drogenschnelltest verwenden?

Ein Drogenschnelltest kann immer nur einmal verwendet werden. Um erneut zu testen benutzen Sie bitte einen neuen Drogenschnelltest.


10.    Kann es bei einem Drogenschnelltest zu falsch positiven Ergebnissen kommen?

Ja, das ist theoretisch möglich. Durch sogenannte Kreuzreaktionen mit anderen Substanzen (meist Medikamente) kann es in seltenen Fällen zu falsch positiven Ergebnissen führen. Nähere Informationen zu möglichen Kreuzreaktionen entnehmen Sie der Packungsbeilage bzw. können beim Kundenservice erfragt werden.


11.    Kann man einen Drogenschnelltest  manipulieren (verfälschen)?

Urintest: Es ist schwierig einen Urintest zu manipulieren aber es ist nicht auszuschließen. Die Probenentnahme sollte ggf. unter Aufsicht erfolgen. Mittels eines weiteren Tests (z.B. Urin Control Stick) ist es möglich den pH Wert und den Creatiningehalt der Urinprobe zu ermitteln. Dies kann Aufschluß darüber geben ob die Urinprobe verfälscht wurde (z.B. durch übermässiges Wassertrinken oder Einnahme von Urinreinigungspreparaten).

Speicheltest: Bei einem Speicheltest ist eine Manipulation nahezu unmöglich.

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